
Ferrari hat eingeräumt, dass die negative Reaktion auf den Luce, das erste vollelektrische Auto des Unternehmens, heftiger ausfiel als erwartet.
Nach Angaben der Website Motor1 sorgte das Modell, das als neues Kapitel in der Geschichte der italienischen Marke vorgestellt wurde, für eine deutliche Spaltung zwischen traditionellen Fans und neuen Kunden.

Die Hauptkritik richtete sich gegen das Design des Fahrzeugs, das nach Ansicht vieler Anhänger weit von der traditionellen Formensprache von Ferrari entfernt ist. In den sozialen Netzwerken stellten Fans das futuristischere Erscheinungsbild des Modells und das Fehlen des klassischen Verbrennungsmotors infrage, der historisch eng mit dem Markenerlebnis verbunden ist.

Der weltweite Marketingdirektor von Ferrari, Emanuele Carando, erklärte, das Unternehmen habe zwar mit einer polarisierten Reaktion gerechnet, doch das Ausmaß der Kritik habe den Hersteller überrascht. Dennoch betonte Ferrari, das Projekt nicht aufgeben zu wollen, und betrachtet den Luce als Möglichkeit, neue Kunden im oberen Luxussegment zu erreichen.

Das Unternehmen wies außerdem Gerüchte zurück, wonach Kunden den Luce kaufen müssten, um Zugang zu künftigen exklusiven Modellen der Marke zu erhalten. Laut Ferrari wurde das Fahrzeug für ein anderes Käuferprofil entwickelt, auch wenn traditionelle Kunden es bei Interesse ebenfalls erwerben können.
Trotz der Kontroverse erklärt Ferrari, dass eine Nachfrage nach dem Modell bestehe und die Bestellungen den Erwartungen entsprächen. Der Hersteller setzt darauf, dass der Luce eine neue Generation von Kunden ansprechen kann, ohne die traditionellen Sportwagen aufzugeben, die weiterhin im Mittelpunkt der Marke stehen.

Fotos: Ferrari. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
